Da die Drycell mit destilliertem Wasser betrieben wird und destilliertes Wasser den Strom nicht bzw. sehr schlecht leitet, benötigt man ein sogenanntes Elektrolyt, was den Stromfluss möglich macht. Das am besten geeignete Elektrolyt für den Gebrauch von HHO ist KOH (Kaliumhydroxid). Es wird als maximal 30%ige Lauge eingesetzt. Es verbaucht sich nicht (oder kaum) und die Drycell wird nur zum Beginn einmal mit einer Lösung aufgefüllt.

Das Elektrolyt gibt es in Form von Linsen bzw. Kügelchen und ist sehr aggressiv. Es ist daher nur in gut belüfteten Räumen und mit entsprechender Schutzkleidung (Augenschutz, Atemschutz und Handschuhe) zu behandeln.

Besonders der Anrührvorgang ist mit Vorsicht zu geniessen, da beim Kontakt mit Wasser neben Wärme bzw. Hitze stark ätzende Dämpfe entstehen. Ist die Lösung abgekühlt, ist sie immer noch stark reizend (Haut/Augen). Abhilfe: Spülen mit viel Wasser

ES GILT IMMER BESONDERE VORSICHT IM UMGANG MIT ELEKTROLYTEN!

Beim Anrühren immer das Elektrolyt ins Wasser geben niemals umgekehrt. Explosionsgefahr! Das Material nur langsam zum Wasser geben und die Temperaturentwicklung beobachten!

Die Menge an KOH beträgt maximal 30%, darüber fällt die Produktion an HHO-Gas wieder negativ aus. Wer ein geregeltes Netzteil hat mit einer Strombegrenzung, für den reicht normalerweise eine Lösung von 3% (30g / Liter Wasser; 30g ∼ ein gehäufter Teelöffel). Für Stromversorgungen mit fester Spannung sind eher höhere Konzentration nötig. (s.a. Grundlagen)