Alte Technologie neu entdeckt!

Der Stein schmilzt - bei einigen1000°C - und nur mit Hilfe von Wasser!

Drycell Selbstbau - leicht gemacht

Eigene Erfahrungen machen mit der Anwendung von HHO-Gas

 

HHO Gas, Browns Gas, Hydroxy Gas oder Knallgas sind Begriffe für ein äußerst reaktionsfähiges Gas, dass aus Wasser gewonnen wird. Genauer gesagt aus dessen Elektrolyse. Die Eigenschaften sind noch sehr unerforscht aber vielseitig anwendbar.

Dank moderner Materialien (und Techniken) lässt sich so ein Gas heutzutage wesentlich effektiver herstellen, als noch vor über 150 Jahren, den Anfangszeiten der Wasserelektrolyse.

Die Art des Gasauffangens und Verwertens ist ebenfalls unterschiedlich zu der damaligen Methode (auch der noch heute im Physikunterricht Typischen): Das Gas wird nicht getrennt nach Wasserstoff und Sauerstoff, sondern es wird als Gemisch direkt nach dem Entstehungsprozess angewendet.

Wir haben also Wasser als Gasgemisch bestehend aus atomaren Wasserstoff und Sauerstoff, molekularen Wasser- und Sauerstoff und Wasserdampf. und genau das ist es, was das HHO Gas ausmacht. Es lässt sich kontrolliert und absolut schadstofffrei verbrennen, da nur die durch die Elektrolyse entstandenen Atome / Moleküle in der genau zusammenpassenden Menge an der Verbrennungsreaktion teilnehmen. Es entstehen also keine Schadstoffe durch z.B. Stickstoff, da er nicht an der Verbrennung teilnimmt.

Des Weiteren hat HHO Gas - das übrigens nach seinem Entdecker Jul Brown auch Browns Gas genannt wird - die Eigenschaft einer kalten Flamme (ca. 105 - 140°C). Und hier liegt der Unterschied zu einer konventionellen Gasflamme. Wird die Flamme auf ein Material gerichtet, ist sie im Stande Temperaturen zu erreichen, die das Material schließlich zum Verdampfen bringen kann. D.h. die Wärme entsteht aus der Reaktion der HHO Flamme mit dem Material oder anders gesagt, die Wärme entsteht im Ursprung des Reaktionszentrums und breitet sich nach außen aus. Im Gegensatz zur konventionellen Gasflamme, bei der die Wärme dem Material von außen zugeführt wird.

Wolfram z.B. bringt man mit konventionellen Mitteln sehr schwer zum Schmelzen (bei ca. 3500°C), mit der HHO Gas Flamme ist dies leicht möglich.

Aber nicht nur das: unterschiedliche Materialien, wie z.B. Stein und Eisen lassen sich verbinden, indem die jeweiligen Schmelzpunkte nahezu zeitgleich erreicht werden. Wird das Gas durch einen Katalysator geleitet, kann dem Zerfallsprozess des Gases zu Wasser Wärme entnommen werden. Eine besonders effektive Methode mit dem Gas zu heizen. Weitere Anwendungen, wie z.B. Transmutation von Stoffen, Anreicherung von Wasser zum Gebrauch als Heilwasser oder die Unterstützung und Optimierung fossiler Verbrennungsprozesses (z.B. in Automotoren) sind nur eine Auswahl dessen, was mit dem Gas alles möglich ist.

Es gibt jedoch auch Nachteile: Das Gas ist nicht speicherbar und relativ druckempfindlich. Das liegt daran, dass die aufgespaltenen Atome und Moleküle die Eigenschaft haben, sich zu Wasser zurückzubilden. Und zwar die Atome schnell (ms bis sek) und die Moleküle weniger schnell. Dabei sind aber die Atome besonders energiereich, da sie im Gegensatz zu den Molekülen, direkt zu Wasser werden. Die Moleküle (Doppelbindungen) müssen erst aufgespalten werden, bevor sie sich zu Wasser bilden können. Dies ist auch der Grund, warum HHO Gas implodiert. Aus ca. 1800l Gas werden wieder 1l Wasser.